führungszeugnis

Was ist ein polizeiliches Zeugnis für die Führung?

Das Führungszeugnis wird auch polizeiliches Führungszeugnis genannt und ist eine auf Spezialpapier gedruckte grüne Urkunde, welche bescheinigt, ob die Person vorbestraft ist oder auch nicht. Wird ein solches Zeugnis für persönliche Zwecke, zur Vorlage bei einem neuen Arbeitgeber benötigt, handelt es sich hierbei um ein Privatführungszeugnis. Das Zeugnis für behördliche Zwecke dient nur der Vorlage bei der Behörde, beispielsweise für die Erteilung einer Fahrerlaubnis und enthält außer den strafgerichtlichen Entscheidungen auch Entscheidungen verschiedener Verwaltungsbehörden wie zum Beispiel der Widerruf einer Gewerbeerlaubnis. Das erweiterte Zeugnis benötigen Personen, welche im Kinder- und Jugendbereich tätig werden möchten wie in einer Schule oder auch im Sportverein.

Zeitersparnis

Wofür braucht es ein polizeiliches Zeugnis?

Wer mit Kindern oder in einer sicherheitsrelevanten Branche tätig werden möchte, muss ein solches Zeugnis vorlegen. Dieses gibt Auskunft darüber, ob die Person ein Sicherheitsrisiko darstellt. Das Zeugnis bescheinigt, ob die Person vorbestraft ist, und wenn ja, weshalb. Die Grundlage für das Zeugnis ist das Bundeszentralregister, in welchem die Verurteilungen der Bundesbürger registriert worden sind. Das Zeugnis ist damit ein Auszug aus jenem Register.

Früher wurde das Zeugnis auch polizeiliches Zeugnis genannt – und so ist dies auch noch heute im Volksmund geläufig. Schon vor Jahren wurde das Zeugnis jedoch umbenannt. Offiziell heißt das polizeiliche Führungszeugnis seitdem nur noch Zeugnis der Führung.

Jede Person, welche das 14. Lebensjahr vollendet hat, hat ein Recht auf den Antrag eines Zeugnisses beim Bundesamt für Justiz. Dies steht im § 30 des Bundeszentralregistergesetzes. Hat eine Person das 14. Lebensjahr nicht erreicht, muss der gesetzliche Vertreter den Antrag stellen.

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